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 Betreff des Beitrags: Horoskop-Vorschau für November 2008
Verfasst: 2. November 2008 13:04 
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Einleitung

Liebe Leser,

man braucht kein Prophet zu sein um vorherzusagen, dass die derzeitigen Verschiebungen nicht das Ende sind, sondern erst den Anfang einer Entwicklung bilden. Es ist ein vollkommen neues Verständnis von Kultur, Politik und Menschssein notwendig, um diesen Entwicklungen gerecht zu werden.

Man muss dankbar sein, dass diese Entwicklung endlich sichtbar wird, auch wenn sie unter diesen Begleiterscheinungen stattfindet. Das Problem liegt nicht bei Banken oder gar einzelnen Bankern, sondern in der Gesellschaft. Das Wirtschaftssystem ist nur eine Abbildung der vorherrschenden Meinungen im Volk. Es entwickelt sich aus unseren Ansprüchen und auch aus unserer Gier. Je weiter die Kluft zwischen Arm und Reich in den 90ern auseinanderging, je weniger Rücksicht auf die Umwelt genommen wurde und je mehr es nur um Profit und Gewinn ging, desto größer wurde auch die Distanz zwischen den Menschen, denn der Einzelne hatte immer weniger Spielraum seine Umwelt zu gestalten und zu verändern. Es ist die natürliche Entwicklung, dass sich die Waage in Systemen, in der die Mitbestimmung eingeschränkt ist, auf eine Seite verlagert und dass das System dann mit Gewalt in die Waage zurückgebracht wird.

Die Frage ist, warum noch so wenig Menschen dazu bereit sind, sich für die wesentlichen Themen des Menschseins einzubringen und sich anders als in der 80er Jahren nicht gegen dieses System wehren. Die Lebensbedingungen sind härter geworden, aber auf der anderen Seite sind durch das Internet die Möglichkeiten zur Mitbestimmung gewachsen. Der Fehler liegt im System selber. Wenn Menschen nicht daran gehindert werden, ihre Macht auf andere auszudehnen, dann werden sie diese natürlicherweise auch gebrauchen. Das System des Kapitalismus fördert diesen Egoismus ganz offen und solange es Wachstum gibt, verteilen sich die Gewinne, wenn auch ungleich auf alle.

Die Absicht hinter diesem System erscheint erst in dem Moment, wo die Ressourcen begrenzt sind. Es wird klar, dass es nicht dafür gemacht ist, Menschen in jedem Punkt ihrer Entwicklung zu fördern, sondern allein der Gier nach Macht und Ansehen den möglichst größten Rahmen zu gewähren. Das katastrophale an der Situation ist, dass genau in dem Moment, wo dieses System dringend Kapital und neue Renditen benötigt , auch die Grenzen der Umweltbelastung und Zerstörung erreicht sind. Jedem ist klar, dass wir mit der Zerstörung der letzten Wälder, Seen und Meere unsere eigene Grundlage für das Menschsein zerstören. Wir haben also nicht nur das Versagen des Systems vor Augen, sondern auch das totale Aus. In dieser Situation kann dem Menschen nur eines helfen; sich an seine ursprüngliches Menschensein zu erinnern, an den Grund, warum ihn Mutter Erde und Vater Kosmos erschaffen haben.

So wird der Mensch durch die Krise auf sich selbst zurückgeführt und es ist seine Wahl, diese Situation als Chance zu begreifen, oder als auswegsloses Schicksal. Zurückgeworfen auf die Frage nach seiner eigenen Herkunft und dem Ziel und Sinn seines Lebens hat der Mensch immer überraschende Lösungen entwickelt. Seine Intelligenz wuchs in dem Maße, wie sie sich mit Katastrophen konfrontiert sah. Doch diese Intelligenz ist auch eine Falle, denn sie gaukelt dem Menschen Allmacht vor und verengt seinen Blick vor der Schöpfung.

So ist neben der Entwicklung von Intelligenz auch die Spiritualität immer ein wichtiger Begleiter von Kultur gewesen. Ein spirituelles Leben legt kein Gewicht auf äußeren Ruhm, auf Ansehen und Statussymbole, auch nicht auf das, was andere oberflächlicherweise als Intelligenz bezeichnen. Spirituelle Intelligenz zeichnet sich dadurch aus, dass sie im Inneren wächst, dass sie beim Menschen bleibt und sich nicht in den Fallen des Systems verliert. In Krisen kann sie deshalb besonders gut bestehen, weil sie nicht in Abhängigkeit der Zustände ist, weil sie frei in ihren Entscheidungen ist. Das heißt nicht, das man in einem Kloster lebt und sich den Sinnesgenüssen versagt. Es heißt im Gegenteil, das man sich seinen Freiraum in den Verhältnissen geschaffen hat, die man sowieso nicht ändern kann.

Je höher die Ansprüche sind, desto schwerer ist es, das Ego zufrieden zu stellen und irgendeine untergeordnet Position in diesem System anzunehmen, wo man der Willkür der Oberen ausgeliefert ist. Doch was nützt die höchste Position, wenn sie mit der Notwendigkeit zum Lügen und Betrügen verbunden ist? Ein Mensch, der sich von der Freiheit, seine eigene Meinung zum Ausdruck bringen zu können, abschneidet, verliert sein höchstes Gut, dass ihn als Menschen auszeichnet. Dies ist der Grund, warum Manager so hohe Gehälter bekommen, es ist der Schweigetribut und wie hoch er ist, er kann nicht die Konsequenz des Schicksals ausgleichen. Es ist fahrlässig, diese Dinge im System überhaupt zugelassen zu haben und wir alle haben dies zu verantworten, wenn wir uns nicht dagegen aktiv in den letzten Jahren gewehrt haben.

Astrologisch gesehen fällt die jetzige Entwicklung schon in das T-Quadrat von Saturn, Uranus und Pluto, dass im Jahr 2010 seinen Höhepunkt erreichen wird. Die Chiron-Neptun-Konjunktion dieses und nächsten Jahres lindert noch vieles von der Härte dieses Aspektes und hilft uns, uns aus falschen Abhängigkeiten zu befreien und Heilung anzunehmen. Das Trigon von Saturn und Pluto, das bis zum August hin bestand hat Stabilität gebracht und dafür gesorgt, dass wir in der Ruhe vor dem Sturm uns erden und binden konnten. So gesehen war der Einbruch der Wirtschaft nicht die extreme Katastrophe, wie sie viele befürchtet haben, sondern eher ein sanftes Erwachen.

Es kann auch nicht anders sein, als dass die Menschen jetzt die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und sich füreinander einsetzen und miteinander den Weg gehen. Der Mensch hat auf diesen Zeitpunkt gewartet, um zeigen zu können, was in ihm steckt. Der Mensch ist der Mensch, der im Anderen das Menschsein erkennt und sich dem anderen als Mensch öffnet und aktiv mit ihm in Kontakt geht. Dazu bieten sich Krisen geradezu an und alle, die jetzt noch schlafen und den Weltuntergang predigen haben nicht begriffen, dass das Spiel von Maya, der illusionierenden Energie immer und zu allen Zeiten die Prüfung für uns war, den Nebel zu durchschreiten und zu eigener Klarheit zu finden.

Erste Woche

Das Quadrat aus der (mittleren) Lilith und Saturn läuft langsam aus. Die harten Konfrontationen finden damit erstmal ein Ende. Doch mit den Folgen dieser Auseinandersetzungen müssen wir natürlich noch lange leben. Manch einer mag vielleicht sogar in Gier verfallen, jetzt noch mehr dieser Eskalationen zu wünschen, weil sie so reinigend sind. Solange man selber damit nichts zu tun hat, ist dieser Wunsch verständlich. Für die Beteiligten aber ist es ein Grenzgang und es ist unser aller Aufgabe, sie darin zu unterstützen, den Pfad der Tugend zu finden und mäßigend zu wirken. Es ist allerdings auch wichtig, sich klar von den Streitereien abzugrenzen, die fruchtlos und erniedrigend sind und den Beteiligten klarzumachen, dass sie in ihrem Tun nicht unterstützt werden. Um Konstruktivität von Destruktivität zu unterscheiden gibt es nur einen Weg, selber konstruktiv zu leben und sich nicht von der Negativität anstecken zu lassen.

Die erste Woche bringt zwei schwierige Quadrate von persönlichen Planeten zu Generationsplaneten. Mars steht in Quadrat zur Neptun/Chiron Konjunktion und Venus im T-Quadrat zwischen Saturn und Uranus, zwei sehr schwierige Aspekte, wenn die eigene Vitalität eingeschränkt ist und die Dinge nicht so fließen, wie man es sich wünscht. Mars in Quadrat zu Neptun/Chiron konfrontiert und mit der Tatsache, dass wir nicht so heilig sind, wie wir es und vielleicht vorgestellt haben. Es zeigt Verwerfungen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit an. Daraus können sich psychosomatische Dispositionen entwickeln, Schwächeanfälle oder Beeinträchtigungen des Immunsystems. Krankheiten sind immer auch ein wertvoller Hinweis auf das Thema, das wir zu bearbeiten haben und in dieser Woche werden diese mit Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit zu tun haben.

Auch das Quadrat von Venus zu Uranus und Saturn ruft uns zu einer eigenständigen Haltung auf. Es zwingt uns, mit unserer unkultivierten Seite auseinanderzusetzen und mit der Tatsache, dass wir uns möglicherweise mit vereinfachenden Lösungen abgegeben haben, oder den persönlichen Genuss einfach über das gesellschaftliche Interesse gestellt. Diese Themen sind große Chancen zur Entwicklung, denn hier kommen die eigentlichen Motive zur Sichtbarkeit und können bearbeitet werden. Das ist sicherlich schmerzhaft, aber es führt dazu, dass wir uns in unserer Haut wohler fühlen, denn das Leben mit einer Lüge ist anstrengender, als eine kurzfristige Niederlage.

Der Planet Merkur wechselt in den Skorpion und bildet dabei keine Aspekte außer einem Sextil zu Pluto aus. Wir sind mit unseren Denken und Handeln allein und das kann hilfreich sein, auch schwierige Entscheidungen gegen die Mehrheit zu vertreten. Auf der anderen Seite kann dieser Aspekt einsam machen und man fühlt sich unverstanden und ungeliebt. Je mehr wir in dieser Woche alle darauf achten uns gegenseitig mit allen Fehlern und Schwächen zu respektieren und jeden einzubinden, der sich hilfesuchend an uns wendet, desto mehr können Situationen aufgelöst werden, die zum Teil schon sein Monaten vor sich herschwelen.

Zweite Woche

In der zweiten Woche kommen Venus und Mars in Zeichenwechsel und bilden keine Aspekte außer zu Pluto aus. Nachdem sie letzte Woche durch die Quadrate so unter Druck standen, werden sie nun auf sich selbst zurückgeworfen und ein heftiges Gefühl der Isolation und Verzweiflung kann sich breit machen.

Venus wechselt von Schütze in den Steinbock und passiert dabei den Pluto, der ebenfalls kurz vor seinen endgültigen Zeichenwechsel in den Steinbock steht, nachdem er für 14 Jahre im Zeichen Schütze war. Mit der Konjunktion zu Venus können Gedanken und Gefühle zu diesen Jahren verbunden sein, sentimentale Gefühle zu einer Zeit der Ideale und Visionen im Schützen, aber auch kritische Gedanken zu der harten Realität des Steinbocks.

Mars Wechsel in den Schützen hilft uns, den Schwerpunkt auf den Idealen zu finden und den Optimismus nicht zu verlieren. Es ist eigentlich eine Zeit voller Chancen und wertvollen Erlebnissen und Kontakten. Wir können das zur Zeit vielleicht nicht wertschätzen, doch bilden sich jetzt langsam die wirklich nachhaltigen Kontakte heraus, wir sehen, mit wem wir ernsthaft zu tun haben wollen und können und wer nicht in der Lage ist, sich zu erden und einzubringen.

Dritte Woche

Wie letzten Monat kommt auch diesmal der Mond wieder in der Monatsmitte zur Opposition zu allen anderen Planeten, eine Antennenfigur, die wie eine Sendeschale mit einem Empfänger aussieht. Am 15. November steht der Mond in einem so genannten kosmischen Quadrat zu Uranus und Saturn mit einer Opposition zu Pluto und Venus, eine unglaublich starke Figur, die für kurze Zeit ausgelöst wird und die uns, wie oben beschrieben, ja noch viele Jahre begleiten wird.

Der Mond als Empfänger dieser Energie lässt sich leicht von den damit verbundenen Gefühlen überwältigen und sowohl euphorisch als auch pessimistisch handeln. In den Zwillingen stehend sucht er die damit verbundenen Themen intellektuell zu lösen und durch seinen Verstand zu bestechen. Was so locker aussehen kann, ist eine Folge langer Recherchen und Auseinandersetzung mit Meinungen und Analysen. Die veränderlichen Zeichen tendieren dazu, weiterzugehen und sich nicht zu lange mit Krisen aufzuhalten. Dies wird mit dem Wechsel von Saturn, Uranus und Pluto endgültig im Jahre 2010 dann anders. In den kardinalen Zeichen Widder, Steinbock und Waage angekommen werden sich die Probleme manifestieren und setzen, es wird nur noch wenig Bewegung geben. Insofern ist jetzt die Zeit des Handelns, des Veränderns und nicht erst dann, wenn sich die Fronten verhärtet haben und die Situation eingefahren sind. Alle Ideen, die morgen die Welt verändern werden, existieren schon jetzt. Davon bin ich überzeugt. Es liegt einfach nur an uns, sich jetzt für sie einzusetzen und wirklich nach der innersten Überzeugung zu handeln. Jetzt ist es noch einfach Menschen zu finden, die sich spontan begeistern lassen und einbringen wollen, die noch Geld und die ihren Idealismus nicht verloren haben.

Vierte Woche

Lilith läuft jetzt langsam auf Pluto zu, Venus und Mars bleiben aspektlos. Ein ungemütliches Gefühl der unerfüllten Erwartungen kann sich breit machen, wir brauchen aber nur ein wenig Geduld zu haben, denn bald im Dezember werden wir mit freundlichen Aspekten verwöhnt, ausgenommen die Konjunktion von Lilith und Pluto (siehe unten).

Es ist nicht leicht, in dieser Zeit der Hektik und der schnellen Veränderungen geduldig zu sein, doch es ist eine Chance, Im Inneren zu finden, was man vielleicht zu lange im Äußeren gesucht hat. Nach den extremen Anspannungen vom Anfang des Monats erwartet man jetzt vielleicht vorschnell Ergebnisse. Doch die Wirkung hat sich schon längst bei uns selbst gezeigt und sie wird sich auch im Äußeren manifestieren, wenn wir bei uns bleiben und an unseren Absichten festhalten und uns nicht von Gezänk ablenken lassen. Es gibt immer Menschen, die unzufrieden mit ihrem Leben sind und die deshalb den Erfolg über das Außen suchen, die nach Anerkennung hungern und nicht selten sind es auch die, die uns führen wollen. Ihre Unausgeglichenheit kann lähmend auf das Kollektiv wirken, doch zeigt sie uns auch die Begrenztheit der Erwartungshaltung, dass Probleme durch den „starken Mann“ zu lösen sind. Das Quadrat von Lilith und Saturn der letzten Monate hat uns mit unseren verletzlichen und sensiblen Seiten konfrontiert. Wir sind nicht mehr bereit, Ungerechtigkeit so leicht hinzunehmen und uns von radikalen Lösungen einschüchtern zu lassen.

Der Affekt zur „einfachen Lösung“ wird mit der Begegnung von Lilith und Pluto in den nächsten Monaten noch verstärkt werden. Die Konjunktion kann uns mit unserer Ohnmacht konfrontieren. Es wird hin und her gehen auf der Suche nach geeigneten Maßnahmen, mehr Transparenz und Mitbestimmung in der Welt herzustellen und nicht dem Reflex des Draufhauens und Ausstechens zu folgen. Letztendlich wird immer das bestehen, was sich als zukunftsfähig und tragbar erweist und eine breite Mehrheit mit einbezieht.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Andreas Bleeck
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