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 Betreff des Beitrags: Michael Jackson ist tot
Verfasst: 26. Juni 2009 03:36 
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Popstar Michael Jackson ist wegen Herzproblemen in ein Spital eingeliefert worden. Der 50-Jährige erlitt einen Herz- und Atemstillstand. Die Ärzte konnten den «King of Pop» laut der Promi-Website tmz.com nicht mehr wiederbeleben. Die Familie wollte den Tod des Pop-Titanen vorerst nicht offiziell bestätigen. Um 3.15 Uhr Ortszeit (0:15 MEZ) dann die Bestätigung: Die Ärzte haben ihn laut «LA Times» für tot erklärt.

Der Popstar Michael Jackson ist laut der Zeitung «Los Angeles Times» und der in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die LA-Times berief sich auf einen Sprecher der Feuerwehr. Steve Ruda sagte der Zeitung am Donnerstag, Jackson habe nicht mehr geatmet, als ihn Sanitäter der Feuerwehr nach einem Notruf in seinem Haus in Los Angeles fanden.

Promi-Site meldete den Tod

Laut der Promi-Website TMZ.com konnte der «King of Pop» nicht mehr wiederbelebt werden. Kurz nachdem Jacksons Tod bekannt wurde, sah man eine in Tränen aufgelöste LaToya Jackson ins Spital hineinrennen, so tmz weiter. Von offizieller Seite wurde der Tod zunächst nicht bestätigt. Laut Angaben eines Familiensprechers befindet sich Jackson im Koma. Seinen Tod wollte die Familie nicht bestätigen. Familienmitglieder finden sich zur Zeit an seinem Bett ein.

Wenig später dann die traurige Gewissheit: Laut LA Times haben die Ärzte Michael Jackson für tot erklärt. Der König ist tot. Er wurde bloss 50 Jahre alt und hinterlässt drei Kinder: Michael Joseph Jackson, Jr., Paris Michael Katherine Jackson and Prince «Blanket» Michael Jackson II.

Jacksons Manager Tohme E. Tohme war nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.

Tour abgesagt

Mitte Mai hatte Jackson die ersten vier Konzerte seines für Juli geplanten Comebacks in London auf spätere Termine verschoben. Der erste Auftritt sollte statt am 8. erst am 13. Juli stattfinden.

Die drei folgenden Konzerte wurden auf das Frühjahr 2010 verschoben. Der Konzertveranstalter AEG Live hatte erklärt, die Entscheidung habe nichts mit der Gesundheit des Musikers zu tun.

Quelle: - 26.06.09; 01:01 - ap/sda/pat


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Verfasst: 26. Juni 2009 23:28 
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Die Feuerwehr in Los Angeles hat den Inhalt des Notrufs aus dem Haus von Michael Jackson veröffentlicht. Währenddessen sucht die Polizei im Zusammenhang mit dem mysteriösen Tod einen der Ärzte des Musikers. Klarheit soll auch die Obduktion des «King of Pop» bringen. Präsident Obama bezeichnete den Verstorbenen in einer ersten Reaktion als Musik-Ikone mit tragischen Aspekten.

Gemäss des Notrufs forderte am Donnerstag ein Unbekannter bei der Notrufnummer 911 Hilfe an. Der Anrufer berichtete, Jackson liege auf einem Bett, er atme nicht und reagiere nicht auf Wiederbelebungsbemühungen. Weiter erklärte der Unbekannte, nur Jacksons Leibarzt sei bei dem 50-jährigen Popstar. Jackson wurde anschliessend in die Universitätsklinik von Los Angeles transportiert, wo sein Tod festgestellt wurde. Gerichtsmediziner begannen am Freitag mit der Obduktion der Leiche, um Aufschluss über die Todesursache zu erhalten.

Polizei sucht Arzt

Im Zusammenhang mit dem mysteriösen Tod von Popstar Michael Jackson sucht die Polizei eben diesen Leibarzt des Musikers. Sie erhofft sich von dessen Befragung Hinweise, die zur Klärung der Todesursache führen können, wie eine Sprecherin der Polizei in Los Angeles am Freitag mitteilte. Die Polizei habe einen BMW vor Jacksons Haus abgeschleppt, der einem der Ärzte Jacksons gehören soll.

«Wir haben den Arzt bisher nicht befragen können», sagte Karen Rayner. Das Auto sei abgeschleppt worden, weil es Arzneimittel oder andere Hinweise enthalten könnte, die den Gerichtsmedizinern bei der Klärung der Todesursache helfen könnten. Rayner betonte, dass der Arzt nicht als Verdächtiger gelte.

Der auf Promi-Geflüster spezialisierte Internetdienst TMZ.com berichtete, der Arzt wohne auf dem Anwesen Jacksons. Rayner erklärte dazu, sie könne dies nicht bestätigen und kenne auch nicht die Identität des Arztes.

Jackson, der kurz vor einem Comeback stand, war am Donnerstag überraschend gestorben. Im Zusammenhang mit dem Tod des 50-Jährigen gibt es Spekulationen um eine mögliche Überdosis von Schmerzmitteln.

Obduktion soll Klarheit bringen

Die Gerichtsmediziner begannen am Freitag in Los Angeles mit der Obduktion der Leiche, um Klarheit über die Todesursache zu schaffen.

Erste vorläufige Ergebnisse sollten möglicherweise noch im Laufe des Tages bekanntgegeben werden. Der stellvertretende Leiter der Gerichtsmedizin des Bezirks Los Angeles, Ed Winter, dämpfte allerdings entsprechende Erwartungen. Die Wahrscheinlichkeit sei sehr gering, sagte Winter am Vormittag auf einer Pressekonferenz. «Die Obduktion wird wie bei jedem anderen durchgeführt», erklärte er weiter.

Quelle: AP - 26.06.09; 22:44 - www.20min.ch/unterhaltung/dossier/jacks ... t-22175339


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Verfasst: 27. Juni 2009 23:45 
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Die Familie Michael Jacksons verlangt eine zweite Autopsie des Verstorbenen. Es gebe, nach Worten des US-Bürgerrechtlers Jesse Jackson, noch immer unbeantwortete Fragen zum Tod des «King of Pop», beispielsweise zur Rolle von Jacksons Arzt.

Dies sagte Jesse Jackson am Samstag nach einer Pressekonferenz in Chicago. «Die Wahrheit muss noch herauskommen», doppelte der Vater Joe Jackson laut Medienberichten vom Samstag nach. Die Angehörigen hätten eine zweite Autopsie bereits am Freitag gefordert, bestätigte am Samstag ein Sprecher des gerichtsmedizinischen Instituts von Los Angeles.

Nach Angaben der Promi-Website TMZ.com wurde mit der Untersuchung bereits begonnen, an einem unbekannten Ort in der kalifornischen Metropole. Eine erste Autopsie hatte keine Hinweise auf Gewalteinwirkung ergeben. Toxikologische Gutachten sollen erst in vier bis sechs Wochen vorliegen.

Die Gerichtsmedizin verwies darauf, dass Jackson laut Autopsie noch nicht näher bestimmte Medikamente zu sich genommen habe. Sein Arzt, ein Kardiologe, sei am Donnerstag und Freitag befragt worden, teilten die Behörden mit. Die Polizei von Los Angeles betonte, der Arzt sei kein Verdächtiger. Der Arzt, der Jackson seit drei Jahren behandelte, hatte versucht, den zusammengebrochenen Jackson am Donnerstag mit einer Herzmassage wiederzubeleben.

Sorgen wegen Medikamentenkonsum

Der Promi-Guru und Buchautor Deepak Chopra hat sich nach eigenen Worten seit 2005 Sorgen wegen des Medikamentenkonsums von Michael Jackson gemacht. Jackson, ein langjähriger Freund, habe ihn 2005 um Schmerzmittel gebeten. Damals habe der «King of Pop» nach dem Prozess um Kindesmissbrauchs bei ihm gewohnt, erklärte Chopra am Samstag. Er habe sich aber geweigert, ihm welche zu geben.

Doch Jacksons Kindermädchen habe ihm in den nächsten vier Jahren wiederholt ihre Sorgen über Jacksons Medikamentenkonsum geschildert, sagte Chopra weiter, der Arzt und Autor spiritueller Bücher ist. Eine Zahl von Ärzten habe Jackson nach Schilderung des Kindermädchens in Santa Barbara, Los Angeles, Miami und New York besucht. Wann immer das Thema auf den Tisch gekommen sei, habe sich Jackson ihm entzogen, sagte Chopra.

Flut von Würdigungen

Die Flut von Würdigungen reisst derweil nicht ab. US-Präsident Barack Obama bezeichnete Jackson am Freitag als «spektakulären Künstler» und als «Musik-Ikone». Das Repräsentantenhaus im US- Kongress legte zu Ehren des Musikers eine Schweigeminute ein.

Fans in aller Welt setzten ihre Trauerbekundungen fort. Jacksons Stern auf dem «Hollywood Walk of Fame» wurde am Freitag mit Blumen, Kerzen und Ballons überhäuft. In London trafen sich Hunderte Fans am Freitagabend zu einem gemeinsamen «Moonwalk». Mit diesem Tanz, einem Markenzeichen Jacksons, wollten sie an den Popstar erinnern. Jackson wollte in London am 13. Juli seine Comeback-Tournee starten.

(Quelle: AP/SDA) - 27.06.09; 23:00 - www.20min.ch/unterhaltung/people/story/ ... --22840402


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Verfasst: 29. Juni 2009 00:05 
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Die Familie von Popstar Michael Jackson hat nach Angaben der "Los Angeles Times" eine zweite Autopsie vornehmen lassen. Die Untersuchung sei bereits abgeschlossen, berichtete das Blatt. Ergebnisse wurden bislang nicht bekannt. Das Blatt schrieb unter Berufung auf den früheren Chefleichenbeschauer der Stadt New York, dass die Familie so schneller mehr Informationen bekommen könne, als es nach der offiziellen Autopsie möglich sei.

Eine erste Untersuchung des am Donnerstag plötzlich verstorbenen Popstars war ohne endgültiges Ergebnis geblieben. Hinweise auf Gewalteinwirkung gab es nicht. Dafür ranken sich nun umso mehr Spekulationen um die mutmaßliche Tablettensucht des Megastars. Die Gerichtsmedizin verwies darauf, dass Jackson noch nicht näher bestimmte Medikamente zu sich genommen habe. Toxikologische Gutachten sollen jedoch erst in vier bis sechs Wochen vorliegen.

"Uns gefällt nicht, was läuft"

Die Jacksons hatten sich zuvor unzufrieden mit den bisherigen Bemühungen um die Klärung der Todesursache gezeigt. "Uns gefällt nicht, was läuft", sagte Vater Joe Jackson dem US-Promi-Magazin "People". Der Leichnam des legendären Sängers war am späten Freitagabend der Familie übergeben und aus dem gerichtsmedizinischen Institut in Los Angeles an einen geheim gehaltenen Ort gebracht worden.

Polizei will Leibarzt wiederholt befragen

Der erst 50-jährige Jackson war am Donnerstagabend in seiner Villa in Los Angeles zusammengebrochen und kurz darauf gestorben. Familie und Freunde führen Jacksons plötzlichen Tod auch auf dessen starken Medikamentenkonsum zurück.

Die Polizei hofft, dass eine weitere "gründliche" Befragung seines Leibarztes Conrad Murray Hinweise auf die Todesursache geben könnte. Der Kardiologe, der Jackson seit drei Jahren behandelte, hatte vergeblich versucht, den Sänger mit einer Herzmassage wiederzubeleben. Etwa eine halbe Stunde vor dessen Herzstillstand soll er ihm eine Morphiumspritze verabreicht haben.

Die Polizei von Los Angeles sieht den Privatarzt nicht als Verdächtigen an. Jacksons Familie erhob dagegen Vorwürfe gegen ihn, weil sich der Mediziner einem Gespräch mit ihnen entziehe.

Wer sind Michaels Erben?

Derweil wird aus Los Angeles gemeldet, dass die Mutter des verstorbenen Popstars, Katherine Jackson, einen langjährigen Anwalt ihres Sohns mit der Vertretung der Familieninteressen betraut habe. Demnach soll L. Londell McMillan die Familie beispielsweise in Vermögensfragen beraten. Nach dem Tod Jacksons hatten Jacksons Eltern und Geschwister zunächst keine Informationen, ob es ein Testament des "King of Pop" gibt und wer ihn in seinen letzten Tagen beraten hat.

Quelle: - 28.06.2009 - www.tagesschau.de/kultur/michaeljackson174.html


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Verfasst: 13. Juli 2009 02:20 
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Sonntag 12 Jul 2009 - 14:30

Sie glaubt nicht an einen Zufall: La Toya Jackson denkt, ihr Bruder Michael sei umgebracht worden.

La Toya ist am Boden zerstört, seitdem ihr jüngerer Bruder Michael am 25. Juni an einem vermeintlichen Herzstillstand starb. Jetzt wendet sie sich mit schweren Vorwürfen an die Öffentlichkeit: In einem Interview sagt die Künstlerin, Michael habe sich mit den falschen Leuten umgeben, die letztendlich alle ihren Teil zu seinem Tod beigetragen hätten.

"Ich glaube, dass Michael umgebracht wurde", unterstreicht La Toya und legt nach: "Ich habe das von Anfang an gespürt."

Die Schuldigen kann die 53-Jährige nicht beim Namen nennen, beschreibt aber: "Es war nicht nur eine Person involviert, es war eher eine Verschwörung von mehreren Leuten. Er war von schlechten Menschen umgeben. Michael war ein sehr bescheidener, stiller und liebevoller Mann. Die Leute haben das ausgenutzt. Sie haben darum gekämpft in seine Nähe zu kommen und waren nicht einmal auf seiner Seite."

La Toya, die ihrem Bruder sehr nahe stand und sogar gebeten wurde, seinen Totenschein zu unterschreiben, gibt der "undurchsichtigen Gefolgschaft" Michaels die Schuld an der Tragödie: Sie hätten den King of Pop von seiner Familie fern gehalten und ihn gezwungen, den Vertrag über zermürbende 50 Konzerte in der Londoner O2 Arena zu unterzeichnen. Dabei sei es ihnen egal gewesen, ob Michael wirklich fit genug für diese Tour war, für sie zählte nur das Geld, moniert La Toya weiter.

Der englischen Zeitung 'News of the World' verrät sie: "Vor weniger als einem Monat habe ich gesagt, dass ich denke, Michael wird noch vor den Shows in London sterben, weil er von Menschen umgeben ist, die nicht sein Bestes wollen. Er war über eine Milliarde Dollar wert. Wenn jemand so viel wert ist, sind immer habgierige Leute da."

Die Musikerin zieht ein bitteres Fazit: "Michael war tot mehr wert als lebendig."

La Toya ist nicht die einzige aus dem Jackson-Clan, die an einen Mord glaubt. Das umstrittene Familienoberhaupt, Vater Joe Jackson, stimmt mit seiner Tochter überein und betont immer wieder, dass der Tod Michaels ein "Faul-Spiel" gewesen sei.

Der wütenden Schwester ist es aber nicht genug, ihre Verdächtigungen auszusprechen - sie will den wahren Mörder ihres Bruders ausfindig machen.

"Ich werde das genau ergründen", erklärt La Toya kampfbereit. "Ich werde nicht aufhören, bis ich herausfinde, wer dafür verantwortlich ist."

Nach Michaels Tod fanden die ermittelnden Polizeibeamten angeblich über 20 verschiedenen Medikamente in dessen Haus - darunter mehrere starke Schmerzmittel.

La Toya kündigt nun an, die Familie werde mit Doktor Conrad Murray sprechen, der zum Zeitpunkt des Todes bei Michael war und später von der Polizei verhört wurde.

"Ich tue was ich kann, um herauszufinden, wie er gestorben ist", betont La Toya und fährt fort: "Wenn er an einer Medikamenten-Überdosis gestorben ist, will ich wissen, wer ihm diese Mittel verschrieben hat und wer sie ihm zuerst gab. Wir hatten immer noch keine Möglichkeit mit Doktor Murray zu sprechen. Ich muss wissen, was er gesehen oder gehört hat."

Quelle: - 12.07.2009 - sda


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 Betreff des Beitrags: Michael Jackson starb an Überdosis
Verfasst: 25. August 2009 03:22 
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Der plötzliche Tod von Popstar Michael Jackson Ende Juni wird von der Gerichtsmedizin als Totschlag gewertet. Als Todesursache von Jacko gilt eine tödliche Mischung von Medikamenten.

Das sagte ein Gewährsmann aus Ermittlerkreisen am Montag der Nachrichtenagentur AP. Bei Tests seien im Blut des Popstars neben dem starken Narkotikum Propofol zwei Beruhigungsmittel festgestellt worden. Weil die Ergebnisse bislang nicht veröffentlicht wurden, wollte der Gewährsmann anonym bleiben. Jacksons Leibarzt Conrad Murray hat zugegeben, dem Popstar kurz vor dessen Tod am 25. Juni Propofol sowie mehrere Beruhigungsmittel verabreicht zu haben.

Täglich Propofol

Die Zeitung «Los Angeles Times» meldet ebenfalls, dass Jackson an Profpofol starb und berief sich am Montag auf Angaben der Gerichtsmediziner in Dokumenten zu den Ermittlungen gegen Jacksons Privatarzt Conrad Murray.

Danach hatte der Kardiologe dem unter Schlaflosigkeit leidenden Sänger über viele Wochen hinweg täglich Propofol in einer Dosierung von 50 Milligramm gegeben. Das starke Betäubungsmittel wird normalerweise nur in Spitälern gespritzt und erfordert die ständige Überwachung des Patienten.

Aus Angst vor einer wachsenden Abhängigkeit habe er die Dosis kurz vor Jacksons Tod reduziert und ihm zusätzlich weniger starke Schlafmittel verabreicht, teilte Murray laut den Dokumenten der Polizei mit.

Medikamenten-Cocktail

In der Nacht vor Jacksons Tod habe er zunächst auf Propofol verzichtet und dem Superstar Valium und andere Medikamente gegeben. Jackson habe aber mehrfach um das Narkosemittel gebeten und am Ende 25 Milligramm Propofol erhalten.

Der Sänger hatte am 25. Juni in seinem Haus plötzlich einen Herzstillstand erlitten. Murray war im Haus zugegen, konnte ihn jedoch nicht wiederbeleben. Gegen den Mediziner wird wegen eines Tötungsdeliktes ermittelt. Es wurde aber noch keine Anklage erhoben.

Quelle: sda/ap - 25.08.09; 01:44 - www.20min.ch/unterhaltung/dossier/jacks ... s-11966424


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 Betreff des Beitrags: Michael Jackson wurde getötet
Verfasst: 29. August 2009 01:33 
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Nun ist es offiziell: Michael Jackson wurde Opfer eines Tötungsdelikt. Eine «akute Vergiftung» mit dem Narkosemittel Propofol hat nach dem Befund des Gerichtsmediziners von Los Angeles den Tod des Popstars herbeigeführt.

Das Gerichtsmedizinische Institut berichtete am Freitagabend, dass der Sänger am 25. Juni an einer «akuten Vergiftung» durch das Narkose- und Beruhigungsmittel Propofol gestorben ist.

Auch das Beruhigungsmittel Lorazepam trug den Gerichtsmedizinern zufolge «primär» zu Michael Jacksons Tod bei. Die Gerichtsmediziner gehen demnach von einem Tötungsdelikt aus. Der «King of Pop» wäre an diesem Samstag 51 Jahre alt geworden.

Im Körper Jacksons seien noch weitere Medikamente entdeckt worden, die aber nicht zu dessen Herzversagen direkt begetragen hätten. Unter anderem fanden die Experten das Beruhigungsmittel Valium und ein starkes Mittel gegen Astma und Schnupfen.

Der Bericht der Gerichtsmedizin ist die erste offizielle Erklärung, dass der Tod Jacksons fremdverschuldet war. Der komplette Autopsiebericht sowie der toxikologische Befund bleiben auf Antrag der Polizei und des Staatsanwalts unter Verschluss.

Privatarzt unter Verdacht

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht Jackson Privatarzt Conrad Murray. Er hatte der Polizei zu Protokoll gegeben, dass er seinem Patienten auf dessen Verlangen Propofol gespritzt habe. Der Sänger litt an Schlafstörungen.

Murrays Aussage zufolge erhielt Jackson eine Dosis von 25 Milligramm Propofol. Diese Angabe bezweifeln die Ermittler jedoch, Eine so niedrige Dosis hätte den an Propofol gewöhnten Jackson wohl kaum getötet, erfuhr der Internetdienst tmz.com von Gerichtsmedizinern.

Bereits am Dienstag waren Details aus einem Dokument der Ermittler an die Öffentlichkeit gelangt. Ihnen zufolge hatte der Kardiologe dem Sänger über viele Wochen hinweg täglich Propofol in einer Dosierung von 50 Milligramm gegeben.

Das Betäubungsmittel wird normalerweise nur in Spitälern gespritzt und erfordert eine Überwachung des Patienten. Aus Angst vor einer wachsenden Abhängigkeit habe er die Dosis reduziert und ihm zusätzlich andere Schlaf- und Beruhigungsmittel verabreicht, soll Murray der Polizei mitgeteilt haben.

Wie lange war Jackson alleine?

In der Nacht vor Jacksons Tod habe er zunächst auf Propofol verzichtet und dem Superstar unter anderem Valium gegeben. Jackson habe aber mehrfach um das Narkosemittel gebeten und es am Ende erhalten.

Nach der Injektion ist Murray nach eigenen Angaben nur für Minuten aus dem Zimmer gegangen. Bei seiner Rückkehr habe der Patient nicht mehr geatmet. Sowohl Murrays als auch Wiederbelebungsversuche im Spital scheiterten.

Murray liess dem Bericht zufolge 82 Minuten verstreichen, bis er über die Notrufnummer 911 Hilfe anforderte. Die Polizei entdeckte aber, dass er unmittelbar zuvor drei Telefonate von insgesamt 47 Minuten geführt hatte.

Jacksons «Milch» tötete den Sänger

Gemäss dem Oduktionsbericht hatte Jackson in grossem Ausmass Medikamente genommen. Murray zufolge sprach der Sänger im Zusammenhang mit Propofol - einer weisslichen Flüssigkeit - von seiner «Milch».

Murrays Aussage zufolge war er nicht der erste Mediziner, von dem Jackson Propofol erhielt. Er war erst seit Mai beim Sänger angestellt.

Auch Jacksons Hautarzt, Arnold Klein, gerät offensichtlich weiter ins Visier der Ermittler. Gemäss tmz.com wurde am Samstag das Gebäude durchsucht, in dem seine Praxis liegt. Der befreundete Arzt Jackson soll jahrelang mit Medikamenten versorgt haben.

Quelle: - ap - 28.08.09; 22:44 - www.20min.ch/unterhaltung/dossier/jacks ... t-12216218


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Verfasst: 8. November 2011 21:49 
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08.11.2011

Jacksons Leibarzt wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Im Prozess um den Tod Michael Jacksons ist dessen früherer Leibarzt, Conrad Murray, der fahrlässigen Tötung für schuldig gesprochen worden. Das Strafmaß steht noch aus. Murray drohen bis zu vier Jahre Haft. Für die meisten Fans des "King of Pop" ist das Urteil eine Genugtuung.

Das Urteil im Prozess gegen Michael Jacksons ehemaligen Hausarzt wurde mit großer Spannung erwartet. Die zwölf Geschworenen waren schon am Freitag zusammengekommen, um zu einem einstimmigen Urteil zu finden. Am Montag Mittag Ortszeit aber war es erst soweit. Gerichtshelferin Sami Benson verlas im Namen des Richters den Schuldspruch. Conrad Murray sei "schuldig" und wird wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.

Quelle/vollständiger Text: - 08.11.2011 - www.tagesschau.de/ausland/murray110.html


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